Sächsische Quarkkeulchen (süß)

Sächsische Quarkkeulchen gehören zu den klassischen Restegerichten der regionalen Küche. Ursprünglich entstanden sie als clevere Verwertung gekochter Kartoffeln vom Vortag, kombiniert mit Quark, Ei und etwas Mehl. Viele dieser Zutaten waren und sind in Sachsen gut verfügbar.

Kartoffeln zählen zu den wichtigsten Ackerfrüchten des Freistaats, Speisequark hat in der mitteldeutschen Milchwirtschaft eine lange Tradition, und auch Getreide wie Weizen oder Dinkel wird regional angebaut.

Quarkkeulchen verbinden damit bäuerliche Alltagsküche mit süßem Genuss. Frisch in Butter gebraten schmecken sie ebenso gut wie kalt und eignen sich daher ideal für Ausflüge, Wanderungen oder ein Picknick im Grünen. Ein Stück sächsische Küchentradition, das unkompliziert zubereitet und mitgenommen werden kann.

Zutaten:

  • 250 g mehligkochende Kartoffeln
  • 250 g Speisequark
  • 1 Ei
  • 50 g Mehl (Dinkel/Weizen)
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Zitronenabrieb
  • Butter zum Braten

Zubereitung: 

1. Kartoffeln mit Schale in Salzwasser weich kochen (ca. 20 Minuten, je nach Größe). Nach dem Kochen abgießen, etwas abkühlen lassen und pellen. Die geschälten Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer fein zerdrücken. 

2. Die gestampften Kartoffeln mit Quark, Ei, Mehl, Zucker und etwas Zitronenabrieb in einer Schüssel gründlich vermengen, bis ein weicher, formbarer Teig entsteht. 

3. Aus dem Teig kleine, flache Küchlein (ca. handtellergroß) formen. Falls der Teig klebt, etwas Mehl auf die Hände geben. 

4. Eine Pfanne mit Butter oder Butterschmalz erhitzen. Die Küchlein darin bei mittlerer Hitze goldbraun ausbacken – pro Seite ca. 3– 4 Minuten.

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